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Paracas - Ballestas Inseln & Nationalreserv

02:00

Paracas ist ca. 4Stunden südlich von Lima. Eine sehr angenehme Busfahrt mit Cruz del Sur bringt mich sicher nach Paracas. Der Ort ist so klein, dass ich von der Busstation einfach 8Minuten bis zum Paracas Backpackers Hostel gehen kann.
Dort angekommen werde ich vom Opa (bzw. Hausherren) empfangen und bekomme gleich alle Infos für Ausflüge & Touren. Ich habe mich für eine Bootsfahrt zu den Ballestas Inseln und einen Ausflug in den Nationalpark entschieden ;-)

Die Ballestas Inseln tragen den Namen "Galapagos für Arme" - stimmt irgendwie. Hier gibts auch viele Vögel und ich hab sogar Pinguine gesehen - JUHU. Aber es stinkt wirklich rund um die Inseln. Nach 2h Bootsfahrt und unzähligen Fotos von Vögeln aller Art, Pinguinen und Seelöwen ist man wieder an Land ;-)

 

Nun gehts in den Nationalpark - dort gibt es eine Steinformation im Meer zu sehen, welche Kathedrale genannt wird. Diese wurde beim Erdbeben 2007 wirklich stark zerstört. Nun ist es ein Felsbrocken. Außerdem gibts hier einen von fünf roten Stränden weltweit und ein kleines Fischerdörfchen mit guten Shrimps ;-)
 
 

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Inka Trail

02:04

Gebucht hab ich den Inka-Trail Ende Oktober 2016 für 07.Mai-10.Mai 2017.
Wahnsinn, wie lange im voraus ;-)
Auf jeden Fall ist dies eine 49km Wanderung mit unzähligen Höhenmetern bergauf und bergab. 

Aber nun war es soweit. Am Sonntag den 07.05.17 gings um 6Uhr von Cusco mit dem Bus zum Startpunkt "Piskacucho Km 82".

Nachdem man sein Ticket hergezeigt hat und seinen Pass, darf man die Brücke über den Urubamba Fluss überqueren und dann heißt es 4 Tage keine Dusche & kein WC. Aber zum Glück gibts Baby-Feuchttücher ;-)
Der erste Tag ist laut Guide & Beschreibung als einfach eingestuft - man geht nur 6 Stunden und hat immer einen Blick auf den Gletscher Veronica. Das Terrain ist ein schöner Weg und es geht manchmal mehr und manchmal weniger bergauf. Nachdem wir die Inka-Stätte Llactapata passiert hatten war es nicht mehr weit bis zum Mittagessen.


Die Inka-Stätte zeigt vor allem viele Terrassen und Lamas fühlen sich dort wirklich wohl.


Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause gehts 3h weiter bis zum ersten Campingplatz auf 3300m - Ayapata. Dort wird man mit einer Happy Hour (Mate/Tee & Popcorn) empfangen.
Das Abendessen lässt nicht lange auf sich warten und um 9Uhr liegen alle in ihren Zelten. Buenos Noches!


Der zweite Tag des Inka Trails startet früh und um 7:00 marschieren wir schon in Richtung Warmiwanusca "Death Womens Pass". Das Ziel sind die 1200HM zu überwinden. Bevor es nach dem Mittagessen nur Anstiege gibt gehts die ersten 2h eher mehr bergauf und bergab im Pacaymayo Tal. Die Anstiege bestehen vor allem aus Stufen, welche manchmal richtig fies hoch sind. Ich frag mich ehrlich, wie die kleinen Inka dies geschafft haben. Nachdem man den Death Womens Pass geschafft hat gehts 2h bergab (auch wieder über Steinstufen) ins Pacaymayo Tal und zum Camping-Platz auf 3600m.




Tag 3 startet um 4 in der Früh und um 5:43 gehts los, denn dies ist der längste Tag. 11Stunden stehen bevor. Zuerst gehts einen Pass hinauf und dann zu einer Inka-Ruinie hinunter und nach dem Mittagessen gehts wieder einen Pass hinauf und wenn man am Gipfel steht heißts noch 4h über richtig fiese steile und vor allem rutschige Steinstufen hinunter. Wenn man bis dahin keine Knieprobleme hat, dann hat man welche nach diesem Tag ;-)




Der 4.te Tag startet noch früher - geweckt wird um 3:15, danach ein schnelles Frühstück, damit man um 4:30 in der Schlange steht und auf den letzten Checkpoint wartet, welcher um 5:30 öffnet. Nachdem der Checkpoint passiert wurde gehts nochmals 45min bis zum Sungate. Am Sungate angekommen sieht man dann - endlich - nach 4 Tagen ohne Dusche und WC das Ziel: Machu Picchu.
Dann weiß man, dass dies die beste Entscheidung war den Inka Trail bis zum Machu Picchu zu gehen!


Was gibts sonst noch zu sagen über diese Wanderung?
Meine Wandergruppe bestand aus 9Amerikanern, 1 Holländer und mir. Wir hatten 2 Guides - einer davon ist mit uns seinen 704 Inka-Trail gegangen. Er hat mittlerweile Knieprobleme.
Das Essen ist großartig (meistens Buffet) - vor allem mit den Mitteln welche dem Koch zur Verfügung stehen... ich glaub er ist eigentlich ein Zauberer ;-)

Ein Porter, welcher 8kg Gepäck trägt ist mehr als Gold wert - Schlafsack&Unterlagsmatte haben 4kg und man kann 4kg Kleidung (oder Waschzeugs) mitgeben und muss nur den Tagesrucksack tragen. Aber auch dieser kann schwer werden ;-)


Nach dem 4 Tagen ohne Dusche und WC - Es gab nur Baby-Feuchttusch-Dusche war die Nacht im einfachsten Hostel in Agua Calientes wirklich erholsam mit knapp 10Stunden Schlaf ;-)

Hier noch ein paar mehr Bilder von der Wanderung:

      




PS: Der liebste Satz vom Guide Hilbert ist "Hold your llamas!" Damit will er sagen, dass man den Inlka-Trail genießen soll und nicht einen Wettlauf daraus machen soll.

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Heiliges Tal

01:03

Die Fahrt in Richtung Heiliges Tal fürt an zwei Inka-Stätten "Saqsaywaman & Tambomachay" vorbei. Das Heilige Tal liegt ca. 1500m tiefer als Cusco. Cusco liegt ja schon auf 3400m.
Der erste Stop ist in Pisac - dort gibt es jeden Tag einen Markt für Touristen und am Sonntag ist der Markt für Einheimische. Leider war ich am Samstag dort ;-)
 
Sonst gibt es in Pisac Inka-Ruinen und großartige Ausblicke mit Inka-Terrassen und über das Heilige Tal und den Urubamba Fluss.
  

Die Ruinen bestehen aus Tempeln, Altaren und sogar Höhlen (Gräber). Außerdem gibt es Intihuatana “The hitching post of the Sun" zu sehen.




Nach Pisac gehts ca. 1h mit dem Bus in nach Urubamba für ein leckeres Touristen-Buffet-Mittagessen. Anschließend fährt man zur nächsten Inka-Ruine nach Ollantaytambo. Dort gibt es auch einen Sonnentempel, perfekte Steinwände ohne Zwischenräume und noch mehr Steine ;-)

Am Weg zurück nach Cusco stoppt man noch in Chincheros, wo es eine riesen Kirche (natürlich katholisch) zu bewundern gibt - leider darf man in der Kirche absolut keine Fotos machen.

Ein empfehlenswerter Tagesausflug von Cusco, wenn man sehr viel über die Inka erfahren will.

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Rainbow Mountain

03:35

Ein (langer) Tagesausflug von Cusco entfernt liegt der Rainbow Mountain. Der Tag beginnt früh, denn man wird um 3:30 abgeholt und fährt 3h mit dem Minibus Richtung Quesani. Quesani liegt schon auf 4.300m und danach stehen 3h Aufstieg auf den Vinicunca bis auf 5.200m an. Wenn man zu sehr außer Atem ist besteht immer die Möglichkeit ein Pferd zu mieten. Ich hab diese Option genutzt, da ich meine Beine für den Inka-Trail schone ;-)
Aber wenn man bis zum Gipfel will, dann muss man die letzten (und die HÄRTESTEN) 200Höhenmeter selbst überwinden. Bei dieser Höhe keucht man schon nach 10 Schritten ;-) Aber zum Glück bleibt die Höhenkrankheit aus.
Der Austieg ist hart, aber die einzigartige Farblandschaft belohnt den harten Weg.

    

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Cusco - die Inka-Hauptstadt

03:25

Cusco liegt auf 3400m Höhe und inmitten der peruanischen Anden.
Dies ist der Touristen-Hotspot von Peru und zwar wegen seinen vielen Inka-Bauwerken und auch wegen den kolonialen Pracht-Bauwerken ;-) Allein in der Altstadt gibt es 16 katholische Kirchen und am Plaza del Armas sind gleich mal mind 3 zu finden.

Was man sonst in Cusco machen kann?
VIEL - es gibt das Künstlerviertel San Blas, die Inka-Mauern in der Alstadt, den Markt San Pedro (hmmm.. Mango-Orangen-Saft) und natürlich die Hauptattraktion - die Inka Ruinen Saqsawaman (Eselsbrücke: Sexy Women!).

Außerdem den Sonnentempel "Koricancha" besuchen und die Kathedrale von innen. Sowie die 4 Inka Tempel - Saqsawaman, Tambomachay, Qenqo and Pucapucara.

    

 


  

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Copacabana & Isla del Sol

03:58

Copacabana liegt ca. 20Minuten mit dem Bus von der peruanischen Grenze entfernt. Das kleine Städtchen ist wirklich überschaulich - normalerweise ist hier wenig los und alle Touristen nutzen den Ort nur als Sprungbrett zur bolivianischen Seite des Titicaca Sees - Isla del Sol oder Isla de la Luna.





Ich bin jedoch nicht wegen der Party gekommen, sondern wegen einen Tagesausflug zur Isla del Sol. Nach etwas mehr als 1h Bootsfahrt vom Hafen in Puno kommt man auf der Isla del Sol an.

Dort muss man mehr als 300Stufen erklimmen und kann vom Inka-Brunnen trinken. Anschließend bin ich Richtung Inka-Ruine zu einem weiteren Hafen spaziert. Am Weg sieht man die typischen Terrassen und dort wird auch noch heute etwas angebaut.


Schöner Ausflug auf der bolivianischen Seite vom Titicaca See & ich mach mich nun auf Richtung Cusco.

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Titicaca See - Uros, Amatani & Taquile

01:36

2 Tage/ 1 Nacht auf der peruanischen Seite des Titikaka See's (gesprochen: Titikacha) sind leider schon wieder vorbei.



Tag 1 startet um 7:45 wo ich im Hostel von Javier abgeholt werde. Meine Reisegruppe besteht aus 13 Leuten und 4 Alleinreisenden Frauen. Wir haben uns gleich gut verstanden und die Tour auch immer gemeinsam verbracht. Ein Mädel aus Australien, eine Kanadierin und ein Mädel aus HongKong.

Nach einer Stunde Bootsfahrt kommt man vom Hafen in Puno auf der schwimmenden Insel / Uros an. Dort wird man von einer Familie empfangen. Die leben sehr basic in Strohhütten und wir dürfen sogar einen Blick in ihre Hütte werfen. Gerade mal ein Bett und 5 Haken an der Wand und die Hütte ist maximal 3x3m groß.

Dafür gibt's eine Show für uns Touristen und es wird erklärt wie sie die Insel instandhalten.. denn man geht hier nur auf einer Art Schilfrohr.

Nach diesem spannenden Einblick gehts weiter mit dem Boot nach Amanti. Am Hafen werden wir schon von der Mama Sebastiana erwartet- wir 4 Mädels verbringen die Nacht bei ihr.

Sebastiana ist 75 und hat 7 Kinder und auch schon einige Enkelkinder. Sie lebt unter einfachsten Verhältnissen und kocht noch mit Feuer - es gibt kein fließendes Wasser und Strom auch nur von Solarzellen. Trotzdem ist sie wirklich glücklich. Das zeigt wieder, dass unsere Welt eine total andere ist....


Nun aber zum traditionellen Mittagessen: Quinoa-Gemüsesuppe und Queso frito mit Kartoffeln. Einfach, aber gut. Zum Trinken gibts Tee mit Munja (Kräuter).

Anschluss wandern wir zum Pachamama Tempel und dort bewundern wir auch den Sonnenuntergang. Großartige Aussicht auf den See!


Zum Abendessen gibts wieder eine Gemüsesuppe und dann Pommes mit Tomatenstückchen, Zwiebel und Reis. Danach bleibt keine Zeit um müde zu sein - wir bekommen typische Kleidung und ab gehts zur Party. Dort lernen wir schnell den traditionellen Tanz und sind dann aber schon um halb11 im Bett.


Der nächste Tag startet verregnet, aber nach dem Frühstück ist es schon trocken und am Boot kommt schon die Sonne heraus. Der nächste Halt ist auf der Insel Taquile. Dort wandern wir von der Nordseite zum Hauptplatz. Das Highlight sind hier die strickenden Männer.

Nach dem Mittagessen (Fisch) gehts mit dem Boot wieder 3h in die Zivilisation nach Puno.

Natürlich will ich auch die bolivianische Seite erkunden. Deshalb bin ich morgen in aller Früh schon am Weg nach Copacabana.