Mittwoch, 8. März 2017

Iguazu Wasserfälle, Iguazú Falls, Iguassu Falls oder Iguaçu Falls

Die Iguazu Wasserfälle liegen an der Grenze zwischen Argenitien und Brasilien. Es gibt ca. 20 größere Wasserfälle und mehr als 250 kleinere auf einer Strecke von mehr als 2,7km.
Ein richtiges Weltwunder an (Wasser)Kraft und ich bin froh, dass ich dies auf meine Reiseroute gepackt habe.

Ich hab mir an einem Tag die argentinische Seite/ Caratas Argentinas angesehen. Hier hab ich einen Transport direkt im Hostel für 75Real gebucht. Der Prkeintritt auf der argentinischen Seite sind mittlerweile 500ARS und man kann das Ticket für den 2ten Tag abstempeln lassen und dann bezahlt man nur die Hälfte. Jedoch wie ich das machen wollte, hab ich erfahren, dass der Park nun für 2 Tage gesperrt wird. Grund: ein Puma (leben dort in freier Wildbahn) ist zu nah an die Leute/ Wege gekommen und daher ist nun mal geschlossen. Sehr ärgerlich für viele andere Touristen, die zuerst auf der brasilinischen Seite waren und dann die argentinische Seite besuchen wollten. Normalerweise wird auch geraten zuerst die brasilianische Seite zu besuchen, aber zum Glück hab ich dies umgedreht gemacht ;-)

Durch den Park selbst gibt es 3 Wege - Lower Circuit, Upper Circuit und die Tram bis zum "Garganta del Diabolo"  - den Teufelswasserfall.







Wie auf den Fotos zu sehen gibt es auch ganz liebe niedliche Nasenbären.. Sehen nur lieb aus, aber wollen einfach jedem das Essen klauen und können auch beißen, also lieber nur von der Ferne anhimmeln ;-)

Ich finde ein Tag auf der argentinischen Seite ist ausreichend um einen Überblick zu bekommen, wenn man eine Bootstour plant, dann muss man auf jeden Fall zwei Tage Zeit einrechnen.

Der Nationalparkt auf der brasilianischen Seit, also auf  Caratas del Iguazú kann man einfach von Foz de Iguazu (wo ich derzeit im Hostel Che Largarto wohne) mit dem Bus #120 besuchen. Der Bus fährt vom Terminal über den Flughafen von Foz de Iguazu nach Parque National.
Für die brasilianische Seite im Vergleich zur argenitinischen ist ein halber Tag ausreichend, denn es gibt nur einen Weg und man wird auch schneller mit dem Shuttlebus durch den Park gefahren. Hier bekommt man vor allem einen Überblick bzw. das Big Picture über die Größe und Anzahl der Wasserfälle:




Was nicht vergessen werden sollte.. auf der brasilianischen Seite wird man klitschnass, aber bei den Temperaturen von mehr als 30Grad im Schatten ist dies eine angenehme Erfrischung.

Nun noch ein Tipp fürs Essen in Foz - das Restaurant "Churrascaria do Gaucho" ist richtig leckr. Für 35Real gibts Buffet (Beilagen) und irre viele Fleischsorten werden meistens in gegrillter Form am Spieß zu Tisch gebracht. Echt lecker!

Falls man noch einen Tag mehr Zeit in Foz de Iguazu hat ist ein Ausflug zum Staudamm Itaipu noch eine nette Alternative. Man kann hier auch direkt mit dem Bus vom Terminal/TTU hinfahren. Kostet nur 3,45 Real (knapp 1Euro) und der Eintritt für die Panoramatour beim Staudamm sind derzeit 36Real.

Sonntag, 5. März 2017

Valparaiso

Von Santiago aus kann man in weniger als 2 Stunden Busfahrt am Meer sein. Einfach bei der Ubahn-Station "Universidad de Santigao" zum Busbahnhof gehen und einen Bus nach Valparaiso boarden. Ich bin mit Turbus gefahren und vom Ticketkauf bis zur Püntklichkeit war alles wunderbar. Sehr zu empfehlen.

In Valparaiso angekommen bin ich mit einem kleinen Stadtbus ins Zentrum gefahren - dies ist mit bisschen Sprachschwierigkeiten verbunden, denn es gibt keine Abfahrtstafeln der Busse oder weder noch irgendwelche Pläne ;-) Aber einfach mal in einen Bus einsteigen und dieser hat mich dann ins Zentrum gebracht, weil auch in Valparaiso hab ich eine Free Walking Tour gemacht. Naja so frei sind die auch nicht, aber man spendet eben so viel man möchte bzw. wie gut der Guide/ die Tour gefallen hat ;-)

Ich hab gelernt, dass Valparaiso eine sehr bedeutende Hafenstadt war/ist und nun nicht mehr UNESCO Weltkulturerbe ist (wurde leider aberkannt). Außerdem gibt es viele Hügel und dies sind quasi die Stadtviertel, aber nicht alle davon sind sicher und sollten besucht werden. Für Touristen empfiehlt sich das Cerro Conception und Cerro Happiness, sowie der Hafen. Die Stadt ist sehr bunt und es gibt vor allem sehr tolle Grafitis zu bestaunen :-)






PS: Bei der Tour wurden wir heute von mind. 2 Straßenhunden durch die Stadt eskortiert. Das ist mal ein Service!

Samstag, 4. März 2017

Santiago de Chile

Nach mehr als 26h Reisezeit von Wien kommend war ich froh in Santiago endlich gelandet zu sein. Hier findet ihr meine Tipps für 3 Tage in der Großstadt ;-)

Übernachtet hab ich im Hostal Sendero Sur. Schöne Pension mit dem besten Coffeeshop (Original Green Roastern) einen Block entfernt ;-)

Einen Nachmittag sollte man sich Zeit nehmen, um mit dem Funicular auf den San Cristobal zu fahren und die Aussicht über die Stadt zu genießen. Auf der Plattform gibt es auch 3 kleine Imbissbuden/Cafes.
Das Wahrzeichen der Stadt ist auch auf dem Hügel zu finden - Die Hl. Maria und ich ;-)

Nun ein Tourtipp - ich hab eine Walking-Tour mit "Free Tours Santiago" gemacht und der Guide war wirklich gut. Es gibt neben vielen Tipps die wichtigsten Sights der Stadt in 4 Stunden. Hier der Ausgangspunkt am Hauptplatz dem "Plaza de Armas" mit Catedrale, Postamt und Regierungsgebäuden.
Sehr beeindruckend ist auch der Palacio La Moneda:
Hier die New York Straße mit der erstn Börse von Santiago:

Natürlich hat uns die Tour auch ins Hipster-Viertel "Bellavista" gebracht. Hier gibts viele Hipster-Bars, aber leider hab ich dort noch keinen guten Kaffee gefunden.

Ein Geheimtipp ist die Aussicht vom Cerro Santa Lucuia - der kleine Park mit hübschem Schlösschen ist die Ruheoase mitten in der Stadt:

Hier auch noch ein Blick auf meine Laufstrecke durch Santiago - dem Parque Forestal:

Parque Forestal hört sich zwar super an, aber für mich als Landei ist es trotzdem eher unschön, wenn man immer mindestens von 2-5 spurigen Straßen umgeben ist.

Sonst hab ich auch natürlich noch ein paar (Insider-)Tipps:
  • Ein Besuch am Mercado Central darf nicht fehlden - lecker Fisch essen!
  • Ein Essen im Galindo gehört auch zu Santiago dazu - hier isst man Chorrillana (Rindfleisch auf Pommes mit Zwiebel und Ei)
  • Shoppen kann man am in den Straßen Paseo Ahumada & Puente... und Umgebung
  • U-Bahn fahren ist super easy - man braucht miht mal eine BIP-Karte - Einzelfahrscheine gibts in jeder Stadtion und die Preise richten sich nach der Uhrzeit
  • Pisco sour schmeckt, aber die Chilenen lieben Piscola bzw. alle Getränke müssen superüß sein, damit die Locals dies liebend gerne trinken
  • Der Park ist nicht nur als Laufstrecke gut - man kann dort auch ganze Nachmittage verbringen und Leute beobachten ;-)
  • Der erste Besuch beim Bankomat ist ein Erlebnis - Plötzlich hält man für 100€ ca. 65.000CLP in Händen.